Alaskan Malamute of Nunivak Island
         Alaskan Malamute of Nunivak Island

Das Wesen des Alaskan Malamute

Malamutes passen nicht in das Schema des typischen Hundes, sowohl im positiven als auch negativen Sinn. Malamutes sind sehr lebhaft und aufmerksam gegenüber ihrer Umgebung. Sie sind intelligent, aber von Natur aus auch sehr eigensinnig. Deshalb sollte sich der Besitzer eines Malamutes schon sehr früh mit der Erziehung und sozialen Integration seines Hundes befassen. Dies kann den Unterschied zwischen einem "Problemhund" und einem angenehmen Gefährten machen.

Obwohl sie den Wölfen ähneln, sind Malamute nicht unmittelbar mit ihnen verwandt. Alaskan Malamutes sind generell sehr freundlich und begierig auf Zuneigung und Handlung von Menschen. Sie sind so gar zu freundlich um Wachhunde zu sein, obwohl ihr Erscheinungsbild für Fremde abschreckend wirken kann. Malamutes sind keine Hunde, die auf einen speziellen Menschen fixiert sind, im Gegenteil sie lieben die Gesellschaft vieler Leute selbst Kinder.

Alaskan Malamutes sind gute Zuhörer und mit ihrem Geheul versuchen sie sogar manchmal, ein Gespräch zu führen. Sie können heulen wie Sirenen, als würden sie mit einem Verwandten in weiter Ferne reden. Normalerweise sind Malamutes jedoch eher ruhige Hunde und heulen nur, wenn es einen Grund dafür gibt.

Wegen ihrer Größe und Stärke können Malamutes auch ziemlich destruktiv sein, was sich in Kauen und Graben äußert, speziell im Welpenalter. Aber mit etwas Aufmerksamkeit kann selbst das verhindert werden. Obwohl es keine Probleme gibt, wenn ein Malamute mit einem anderen Hund oder auch einer Katze aufwächst, sind Malamutes nicht sehr verträglich mit fremden Tieren. Der Besitzer des Malamute sollte sich stets dessen bewusst sein und ein wachsames Auge haben.